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    Lebensnetz  Geomantie und Wandlung

    Netzwerk für die wechselseitige Inspiration von Erde und Mensch

    Netzwerkmeditation Januar 2005

    EINE MINUTE FÜR DAS WESEN ERDE

    Genau sieben Jahre nach dem uns der Erdwandlungsprozess bewusst geworden ist, gab es drei Katastrophen, von denen die Erde, die Natur, und die Menschheit gleichzeitig erschüttert worden sind. Auf den Stränden von Neuseeland haben Wale Selbstmord begangen, Texas wurde mit einer dicken Schneedecke bedeckt und die Küsten des Indischen Ozeans wurden durch Tsunami verwüstet. Hunderttausende Menschen sind ins Leid mitgerissen worden. Das geschah alles am Tag nach Weihnachten. Weihnachten stellt den Tag dar, als die dunkle Hälfte des Jahres in die Lichte umgestülpt wird. In der holographischen Sprache hiesse es, dass die drei Katastrophen den Weg zum Licht zeigen - der Weg zum Licht führe also während des nächsten Zyklus durch die unbedingt nötige Erdveränderung auf der materiellen Ebene. Wie kann man die Erdveränderungen, die im Kommen sind, als einen Weg zum Licht verstehen und akzeptieren? Könnte man helfen, damit dieser Weg weniger Natur- und Menschopfer mitreissen muss?

    Während der vergangenen sieben Jahren wurde ein neuer Erdraum an der ätherischen Ebene vorbereitet. Nun sind wir mit der nächsten Welle der Erdwandlung konfrontiert, bei der das Aufplatzen des physischen Körpers geschieht. Der zu dicht gewordener Deckel, der einseitigen Denkweise den die Menschen seit Jahrtausenden der mehrdimensionalen Gestalt des Erdplaneten überstülpen, muss an bestimmten Stellen aufplatzen. Dadurch entstehen "Risse" in der eindimensionalen Raumstruktur, durch die sich das neue Muster der Wirklichkeit nach und nach verkörpern kann. Was äusserlich als eine Wunde erfahren wird, kann innerlich als ein Akt der Befreiung und Erneuerung erkannt werden.

    Viele Menschen haben ihr Leben geopfert, damit der Weg der Wandlung, den die Erde eingeschlagen hat, zur Erfüllung führe. Wir sind jedoch so glücklich, weiter das Leben geniessen zu dürfen. Diese Tatsache fordert uns auf, unseren Beitrag zum Prozess der Erderneuerung auf der Bewusstseinsebene darzubringen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon wäre:

    Eine Minute für das Wesen Erde

    Wir schlagen vor, dass jeder von uns täglich auf eigene Art und Weise der Wesenhaftigkeit der Erde eine Minute der liebenden Aufmerksamkeit schenkt. Damit wird permanent ein bewusster Kontakt mit dem Wesen Erde aufrecht erhalten. Durch die Möglichkeit, unser Bewusstsein als einen Kanal der Wandlung zu nutzen, können die physischen Umstülpungen sanfter verlaufen. Auf diese Weise lässt der Druck auf die materielle Ebene des Seins nach. Liebe bewirkt Wunder.

    Hier der Vorschlag, wie die "Minute" anzugehen ist, damit das gemeinsame Ziel des Unternehmens nicht verloren geht:

    Nimm mit dem Herzen an den Veränderungen der materiellen Ebene der Erde teil.

    • ·         Entscheide dich für einen bestimmten Ausdruck der Erde, sei es ein grüner Zweig, der Baum in der Nähe, ein Stein, ein Berg...Sei kreativ, wähle jeden Tag ein anderes Phänomen, oder gib Antwort auf einen unerwarteten Ruf. Man kann auch dem eigenen Organismus zuhören. All das sind holographische Teile (Fraktale) der irdischen Ganzheit, durch die das Wesen Erde selbst erreicht werden kann.
    • ·         Widme dich einige Momente lang dem gewählten Ausdruck der irdischen Vielfältigkeit. Die Bedingung dabei ist, dass die Ebene der Erscheinung durch das Herzensgefühl transzendiert wird, um mit der Erde selbst innig in Berührung zu kommen.
    • ·         Bleibe einige Zeit in Verbindung mit dem Wesen Erde. Zum Abschluss sollte man sich fragen, was am gewählten Phänomen neu ist, was man erst durch die Berührung mit der Wesenheit Erde erspüren konnte. Was geschieht mit dir in dieser Minute?


    Sempas, 3. Januar 2005
    Marko Pogacnik, Wolfgang Schneider